Frank Thomas Arnhold

*Jahrgang 1962

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leitgedanken:

 

Die Fotografie hat sich bis ins 21. Jahrhundert vielfältig entwickelt und ist zu einem äußerst flexiblen Medium geworden. Das Zeitalter der digitalen Bilderfassung ist Fluch und Segen gleichermaßen (siehe hierzu auch mein Essay „Wertigkeit der Fotografie“) und vergisst immer häufiger ihre Evolution. Aus diesem Gedanken heraus entwickelte sich eine fotografische Philosophie, welche meine Arbeit in den vergangenen Jahren sehr geprägt hat. So sehe ich mich heute in dem Bestreben, als Bindeglied zwischen Klassik und Moderne, Fotografie anzuwenden und zu vermitteln. Als Hommage an die klassische Fotografie sehe ich die Priorität in der Bildgestaltung mit der Kamera, mit ihr bestimme ich in erster Linie meine Sicht der Dinge. Die rechnerunterstützte nachträgliche Bildbearbeitung gilt mir lediglich als Feintuning der Resultate, sozusagen als virtuelle Dunkelkammer.

In diesem Sinne schätze ich die Arbeit alter Meister wie Andreas Feininger, Ernst Schwitters oder Edward Weston, um hier nur einige zu nennen, und ich möchte etwas von ihrem Pioniergeist in die heutige Zeit transponieren. Denn damals wie heute ist die qualitative Wertigkeit einer Fotografie für den Fotografen und den Betrachter  durch nichts zu ersetzen, schon gar nicht durch Quantität.

 

Dem entsprechend suche ich das Alltägliche in ungewöhnlichen Sichtweisen neu zu entdecken und eigene Interpretationen mit meinen Werken zu schaffen. Das Motiv mit dem Betrachter auf eine Ebene zu bekommen und dabei mit meiner Kamera als Medium zu dienen, ist mein innigstes Bestreben. So breche ich mit zeitgemäßen Gestaltungsmitteln eine Lanze für die klassische Fotografie, ohne die wir heute noch immer in den Kinderschuhen der Bildgestaltung steckten.

 

Ich möchte das Interesse des Betrachters am bewußten Anschauen wecken, welches Hingabe und Einfühlungsvermögen erfordert. Und Zeit. Damit hoffe ich dem Trend des oberflächlichen Massenbildes entgegen zu wirken, das von gleichsam flüchtiger Sichtung genährt wird. Den Pfad der bewußten Fotografie und Betrachtung wieder publik zu machen und so einen Bogen zwischen Klassik und Moderne zu spannen, ist die große Aufgabe meiner Fotografien. Und da jede Fotografie sehr viel von meinem Ego beinhaltet, wird dies zu meiner ganz persönlichen Passion.

 

Danksagung

 

Allen Menschen, die mich in den langen Jahren meiner Fotografie begleitet und  unterstützt haben bin ich zu tiefstem Dank verpflichtet.

 

Im Besonderen meiner Frau Helga.

 

 

 

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